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News

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Stellungnahme: Umwelthormone im Mineralwasser

Aufgrund einer unverantwortlichen und marktschreierischen Pressemitteilung der Universität Frankfurt über eine Mineralwasseruntersuchung, die bedauerlicherweise ein Medienecho gefunden hat, möchten wir Sie gerne kurz informieren.

Untersuchung in Frankfurt / Main
(Wagner / Oehlmann 2009)

Es wurden Mineralwässer in verschiedenen Verpackungen getestet. Die Untersuchung mit hochsensibler Methode ergab z.T. positive Befunde. Hier wurde weder der Stoff, noch die Menge festgestellt. Die in den Berichten genannten Mengen wurden indirekt errechnet und beziehen sich auf einen Vergleichsstoff, nicht auf den nicht-identifizierten, nachgewiesenen Stoff. Es wurden PET, Glas und Kartonverpackungen getestet. In allen Verpackungen gab es positive Befunde. Man vermutet, dass die Befunde auf einen Eintrag durch die Verpackung hervorgerufen wurden.

Allgemeine Detail Informationen vom Mineralbrunnen Verband (VDM)

  • Hormone sind körpereigene Wirkstoffe, die im Körper von Menschen, Tieren und höheren Pflanzen wichtige Funktionen (z.B. Wachstum, Stoffwechsel) steuern. Mit tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln nimmt man immer natürliche Hormone auf.
  • Umwelthormone sind Stoffe in der Umwelt, die evtl. wie Hormone wirken können (z.B. in Kunststoffen, Körperpflegemitteln und Arzneimitteln).
  • Gesundheit: Es gibt keine Hinweise, dass diese Stoffe eine Gefährdung der Gesundheit von Menschen verursachen. Bei Stoffen, bei denen in Tierversuchen (Schnecken und Fische) Fortpflanzungsstörungen hervorgerufen wurden, hat der Gesetzgeber Grenzwerte festgelegt oder die Substanzen verboten.

Zusammenfassung:

Aus jeder Verpackung können in geringen Spuren Stoffe übergehen. Das ist technisch unvermeidbar. Daher gibt es einen strengen gesetzlichen Grenzwert .Dieser Grenzwert liegt zwei Millionen mal höher, als die Befunde der Frankfurter Studie. Ein gesundheitliches Risiko ist nicht zu befürchten.