Nicht nur der Geschmack, sondern auch die Wirkung unterscheidet natürliches Mineralwasser von Tafel- oder Quellwasser. Natürliches Mineralwasser stammt aus einer ursprünglichen Quelle. Quellwasser dagegen darf aus dem Wasser verschiedener Quellen gemischt werden. Tafelwasser ist sogar ein rein synthetisches Getränk. Für Limonaden, Bittergetränke, Fruchtschorlen und Sportgetränke kann sowohl natürliches Mineralwasser, als auch Tafel- oder Quellwasser verwendet werden. Die Erfrischungsgetränke von Güstrower Schlossquell allerdings werden ausschließlich auf der Basis von natürlichem Mineralwasser hergestellt.
Aromatisierte Mineralwässer bestehen aus natürlichem Mineralwasser und enthalten natürliche Aromen wie z.B. Apfelsaft, Birnen- oder Johannisbeer-Konzentrat, oder auch Kräuterauszüge.
Quellwasser stammt aus unterirdischen Wasservorkommen und wird direkt am Quellort in Flaschen abgefüllt. Im Gegensatz zum natürlichen Mineralwasser bedarf es keiner ursprünglichen Reinheit sowie keiner amtlichen Anerkennung. Es muss aber den Kriterien entsprechen, die für Trinkwasser verordnet sind.
Mit Leitungswasser wird meistens das so genannte Betriebswasser bezeichnet, das unter anderem im Haushalt seine Anwendung findet. In Deutschland besteht es zu zwei Dritteln aus Grundwasser und zu einem Drittel aus Oberflächenwasser (Flüsse, Seen, Talsperren). Um Leitungswasser zum Trinkwasser zu verarbeiten, sind eine Vielzahl von Verfahren und chemischen Hilfsstoffen zugelassen. Die Qualität des Wassers muss den Kriterien der Trinkwasserverordnung entsprechen.